Nippon Jiu-Jitsu.

 

Jiu-Jitsu ist eine Nahkampf- und Selbstverteidigungskunst, die hauptsächlich unbewaffnet, im historischen Stil aber auch unter Einbeziehung von Waffen und Gegenständen des täglichen Lebens ausgeübt wurde. Der Ursprung des Jiu-Jitsu geht vermutlich bis auf die indische Massagekunst zurück. Von Indien kam die Kunst über China nach Japan. Unter den Samurai fand Jiu-Jitsu rasche Verbreitung und wurde bereits Ende des 17. Jahrhunderts als eine der ersten Samurai-Pflichten im Bushido (Ehrenkodex der Samurai) festgelegt.

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 Jiu-Jitsu beinhaltet: .

• Schlag- und Tritttechniken

• Festlege- und Transporttechniken

• Würgetechniken

• Wurftechniken

• Hebeltechniken

• Nervendrucktechniken

Während der japanischen Feudalzeit wurde Jiu-Jitsu in unzähligen Kämpfen perfektioniert, untaugliche Techniken blieben meist mit ihrem Anwender auf der Strecke. Erst mit der Verbreitung von Schusswaffen im 19. Jahrhundert verlor die „sanfte Kunst“ mehr und mehr an Bedeutung.

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Heutzutage wird Jiu-Jitsu wieder vielerorts gelehrt, meist jedoch eher im sportlichen Kontext ohne realistischen Bezug. Andere versuchen mit technischen Eigenkreationen, die den verschiedenen Kampfsportarten entlehnt wurden, "moderne" Selbstverteidigungssysteme zu "erfínden".

Diese Erfindungen haben alle die gleichen Wurzeln - sie wurden an "grünen Tischen" und in Turnhallen erschaffen und selten in wirklichen Ernstfallsituationen einer Bewährungsprobe unterzogen.

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Bei uns trainieren wir daher das klassische Nippon Jiu-Jitsu – eine reine Selbstverteidigungskunst, die dank ihrer vielen Kontrolltechniken eben auch in der Lage ist, den Ansprüchen der gesetzlichen Notwehr zu entsprechen.